Welche Gegenstrategien gibt es?

Individuelle Begegnung

Die Begegnung mit einer offen positiv lebenden Person und ein einhergehende Anpassung des Bildes von einem Leben mit HIV, können oft dazu führen, dass die Angst von Menschen im Kontakt  mit HIV-Positiven abgebaut werden kann. Es zeigt sich auch, dass in solchen Fällen zwar die Angst vor der Begegnung mit der einzelnen Person abgebaut wird – eine allgemeine ängstliche oder negative Einstellung gegenüber HIV/ Aids jedoch bleiben kann. Das Schaffen von persönlichen Begegnungen kann also helfen, alleine jedoch auch nicht zu einem völligen Abbau von Vorurteilen und Stigmatisierung führen. Die Offenlegung im Familien- und Freundeskreis kann jedoch eine sehr erleichternde Wirkung für Menschen mit HIV/ Aids haben, wenn man sich nicht weiter verstecken muss und stattdessen ggf. sogar verständnisvolle Gesprächspartner/innen und Unterstützung hinzugewinnt. Bei einem Coming-out am Arbeitsplatz kommen weitere Faktoren hinzu, die vorab bedacht werden sollten, wie z.B. Befürchtungen, bei einer Offenlegung gemobbt zu werden oder andere Benachteiligungen zu erfahren. (www.positivarbeiten.de)